MEDABIS-PRO: Biophysikalische Forschung zur MRT-geführten Protonentherapie

Projekt-Team vor dem In-Beam-MRT-Prototypen (von links: Dr. Felix Horst, Prof. Aswin Hoffmann, PD Dr. Jörg Pawelke, Prof. Esther Troost).   Bild: OncoRay

Projekt-Team vor dem In-Beam-MRT-Prototypen (von links: Dr. Felix Horst, Prof. Aswin Hoffmann, PD Dr. Jörg Pawelke, Prof. Esther Troost). Bild: OncoRay

Pressemitteilung vom 22. April 2026

Das Nationale Zentrum für Strahlenforschung in der Onkologie – OncoRay erhält über das Programm „Nukleare Sicherheitsforschung und Strahlenforschung“ des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) eine Förderung in Höhe von rund 1,1 Millionen Euro für das Verbundprojekt MEDABIS-PRO. Die Mittel werden über einen Zeitraum von vier Jahren bereitgestellt und zwischen dem Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) und der Medizinischen Fakultät Carl Gustav Carus der Technischen Universität Dresden (TUD) aufgeteilt.

Das Projekt MEDABIS-PRO („Magnetfeld-Effekte auf die Dosisapplikation und biologische Strahlenwirkung in der MRT-geführten Protonentherapie“) bewegt sich an der Schnittstelle von Bildgebung, Strahlenphysik, Biologie und klinischer Translation. Ziel ist es, biophysikalische Fragestellungen der MR-integrierten Protonentherapie (MRiPT) zu klären und diese innovative Technik weiterzuentwickeln. Darüber hinaus sind der Kompetenzerhalt und die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses auf dem Gebiet der Strahlenforschung erklärte Ziele der Fördermaßnahme.

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